Achtung Betrug! Neue DHL Betrugsmasche warnt Verbraucher
Fakt: Jede zehnte Person in Deutschland berichtet aktuell von verdächtigen Zetteln im Briefkasten — eine Welle, die in der Vorweihnachtszeit besonders gefährlich ist.
Gefälschte Zustellbenachrichtigungen mit QR-Codes landen massenhaft in Briefkästen. Der Scan leitet zu täuschend echten Fake-Webseiten, die persönliche Daten und Zahlungsinfos abfragen.
Die Methode wirkt so realistisch, dass viele Nutzer unter Zeitdruck handeln, weil sie zahlreiche Pakete erwarten. Opfer mit mehreren Bestellungen sind besonders gefährdet.
Wichtig: Offizielle Mails kommen nur von @dhl.com, @dpdhl.com oder @dhl.de; echte Links führen zu https://dhl.com oder https://dpdhl.com. Wer unsicher ist, findet zusätzliche Sicherheitshinweise hier: Sicherheitshinweise zur IT-Sicherheit.

Schlüsselerkenntnisse
- Gefahr erkennen: Gefälschte Zettel mit QR-Codes sind derzeit verbreitet.
- Handlung: Keine QR-Codes scannen und bei Verdacht Passwörter ändern.
- Offizielle Absender: Nur @dhl.com, @dpdhl.com, @dhl.de und die genannten Domains sind echt.
- Verbreitung: Suchanfragen und Social-Media-Profile zeigen, wie schnell die Welle wächst.
- Weitere Risiken: Fake-Label und nicht verifizierte Profile gehören zur Taktik.
Aktuelle Lage: Welle von Betrugsversuchen in der Vorweihnachtszeit
Die Paketmenge steigt zur Vorweihnachtszeit deutlich an. Das schaffen Kriminelle, indem sie gezielt auf den erhöhten Versanddruck setzen. Viele Menschen erwarten mehrere Pakete gleichzeitig. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Benachrichtigungszettel im Briefkästen nicht genau geprüft werden.

Warum jetzt? Hohe Paketnachfrage, Zeitdruck und volle Briefkästen
Die Kombination aus Paketspitzen, Zeitmangel und vollen Briefkästen schafft ideale Bedingungen für die Masche. Auf den ersten Blick wirken die Zetteln oft echt. Empfänger handeln deshalb schnell, weil sie ihr Paket nicht verlieren wollen.
Explodierende Suchanfragen und Social-Media-Warnungen
Innerhalb weniger Stunden stiegen Suchanfragen zu “DHL Betrugsmasche” teils auf über 5.000, ein Anstieg von rund 1.000 Prozent. Soziale Netzwerke füllen sich mit Hinweisen und Warnungen von Nutzern. Medienberichte und Community-Posts verstärken die Dynamik und sorgen für schnelle Verbreitung.
- Erhöhte Suchanfragen zeigen akute Verunsicherung bei vielen Menschen.
- Viele Benachrichtigungszettel wirken professionell und täuschen einen ersten guten Blick vor.
- Der zeitbedingte Entscheidungsdruck macht die Masche besonders effektiv.
| Faktor | Auswirkung | Konkretes Beispiel |
|---|---|---|
| Paketspitzen | Mehr Zettel, mehr Verwirrung | Mehrere Bestellungen an einem Tag |
| Zeitdruck | Schnelle Entscheidungen | „Zustellung fehlgeschlagen“ wirkt dringlich |
| Soziale Medien | Schnelle Verbreitung von Warnungen | Hunderte Meldungen in wenigen Stunden |
dhl betrugsmasche: So funktioniert die neue QR-Code- und Zettel-Masche
Mit gefälschten Zetteln und einem Code locken Täter zur Eingabe sensibler Daten. Empfänger scannen den QR‑Code und landen nicht bei einem Paketdienst, sondern auf einer Phishing‑Seite.

Auf den Seiten werden Name, Adresse, Zahlungsdaten und teils sogar Banking‑Zugänge schrittweise abgefragt. Die aufgedruckte Sendungsnummer ist oft erfunden und dient nur zur Legitimation.
- Gefälschte Benachrichtigungszettel mit QR‑Code führen zu Fälschungen, wo Opfer Daten eingeben.
- Parallel kursieren Phishing‑SMS, E‑Mails und Fake‑Profile in sozialen Netzwerken.
- Bei Versandlabel‑Betrug werden nicht übertragbare Online‑Labels illegal weiterverkauft; „Blanko“ sind Fälschungen.
- Sendungen mit falschen Marken gehen zurück; Herausgabe oft nur gegen 20 EUR Gebühr.
| Masche | Was gefordert wird | Risiko für Opfer |
|---|---|---|
| QR‑Code auf Zettel | Name, Adresse, Kartendaten | Identitäts‑ und Finanzdiebstahl |
| Phishing per SMS/E‑Mail | Links zu gefälschten Seiten | Unbemerkte Datenweitergabe |
| Verkauf von Versandlabeln | Günstige Labels von Drittanbietern | Rücksendung, Gebühren, verlorene Ware |
Bei Unsicherheit sollten Nutzer offizielle Hinweise prüfen, etwa diese Sicherheitshinweise zur IT‑Sicherheit, und keine Codes von unbekannten Zetteln scannen.
So erkennen Nutzer Fälschungen auf den ersten Blick
Viele Nutzer bemerken schon beim schnellen Blick kleine Fehler, die eine falsche Sendungsinfo verraten. Ein kurzer Check spart Zeit und schützt vor gestohlenen Daten und Kosten.

Typische Merkmale: Layout, Links, Absender und Logikfehler
Prüfen Sie zunächst das layout und die Sprache. Professionell wirkende Fälschungen tarnen sich, aber Tippfehler, falsche Datumsangaben oder ungewöhnliche Formulierungen verraten oft den Betrug.
- Auf den ersten Blick fallen verkürzte Links (z. B. bit.ly) und verdächtige Domains auf.
- Absender prüfen: nur @dhl.com, @dpdhl.com, @dhl.de oder teils @dhl-news.com sind offiziell; alles andere ist fragwürdig.
- Links müssen zur offiziellen Website führen; weichen sie ab, nie per SMS oder Zettel Daten eingeben.
- Verbraucherzentralen raten, die Sendungsnummer direkt auf dhl.de zu prüfen und nicht dem Link zu folgen.
- Achten Sie auf fehlende oder falsche Namen, anonyme Absender und ausländische Vorwahlen in SMS.
Manche Varianten funktionieren nur auf dem Smartphone. Wenn ein Link am PC nicht lädt, ist das ein Warnsignal. Ein Zettel im Briefkasten allein ist kein Echtheitsbeweis.
Weiterführende Hinweise finden Verbraucher bei einer detaillierten Analyse der Masche und bei offiziellen Warnungen, zum Beispiel in diesem Beitrag: Details zum Zettel-Trick und in allgemeinen Warnmeldungen: Warnung und Hinweise.
Schutz und Handeln: Daten, Zahlungen und Konten absichern
Wer nach dem Scannen oder der Eingabe von persönlichen Daten befürchtet, Opfer geworden zu sein, sollte sofort handeln. Zuerst Kredit‑ und Debitkarten sperren lassen und Kontobewegungen prüfen.
Passwörter umgehend ändern und Zwei‑Faktor‑Authentifizierung aktivieren. Auch wenn nur die Adresse oder ein Name angegeben wurde, erhöhte Sicherung wichtiger Konten ist sinnvoll.

Sofortmaßnahmen nach Datenverlust
- Karten sperren, Banken informieren und Transaktionen überwachen.
- Alle betroffenen Passwörter ändern und 2FA einschalten.
- Belege, Screenshots und verdächtige Nachrichten sichern für Polizei und Bank.
- Bei Verdacht Anzeige erstatten und den Fall dokumentieren.
Offizielle Kanäle und Kontakt
Status von Sendungen immer direkt über die offizielle Website prüfen: https://dhl.com oder https://dpdhl.com. Keine Links in Nachrichten, E‑Mails oder Zetteln öffnen.
Verdächtige Zettel, URLs oder Phishing‑Mails bitte an phishing@dhl.com melden. Mehr Hintergrundinformationen finden Leser im weiteren Bericht zur Masche.
Echte Vorgänge erkennen
Bei legitimen Zollgebühren erhalten Empfänger einen Einmalcode, der nur auf der offiziellen Seite eingegeben wird. Ein Anbieter fordert niemals direkte Zahlungen per SMS über spontane Links.
| Problem | Konkrete Maßnahme | Warum |
|---|---|---|
| Unbekannte Zahlungsaufforderung | Keinen Link folgen, Konto prüfen | Verhindert finanzielle Verluste |
| Falsches Versandlabel | Kein Kauf von Drittanbietern | Sonst Rücksendung und zusätzliche Gebühr |
| Verdächtige E‑Mail/Nachricht | Weiterleiten an phishing@dhl.com | Helfen, Betrugsfälle zu sperren |
Fazit
Die dhl betrugsmasche und ähnliche Fälle zeigen, wie schnell eine neue Welle entsteht: binnen weniger Stunden stiegen die Suchanfragen deutlich, teils um hohe Prozent-Werte. Die Kombination aus Zetteln, QR‑Codes und täuschend echten Seiten treibt die Fallzahlen.
In der Vorweihnachtszeit nutzen Betrüger volle Briefkästen und Zeitdruck. Menschen sollten aufmerksam bleiben: niemals QR‑Codes von fremden Zetteln scannen und Status nur über offizielle Kanäle prüfen. Mehr Details zur Masche gibt es hier: Details zur Masche.
Wer Opfer wird, sollte sofort Karten sperren, Konten überwachen und Passwörter ändern. Verdächtige Fälle melden und Datenschutzinfos beachten: Datenschutz und Hinweise.
FAQ
Warum steigt die Zahl der Betrugsversuche in der Vorweihnachtszeit?
In der Vorweihnachtszeit bestellen viele Menschen mehr Pakete, es herrscht Zeitdruck und Briefkästen sind oft voller. Kriminelle nutzen diese Situation gezielt, weil Empfänger weniger misstrauisch sind und schneller auf Benachrichtigungen oder SMS reagieren.
Wie funktioniert die neue QR-Code- und Zettel-Masche im Briefkasten?
Betrüger hinterlassen gefälschte Benachrichtigungszettel mit einem QR-Code oder einer falschen Sendungsnummer. Beim Scannen gelangt das Opfer auf eine Nachahmerseite, die persönliche Daten, Bankdaten oder Zugangscodes abfragt.
Welche Varianten dieser Masche kursieren derzeit noch?
Neben Zetteln gibt es Phishing per SMS, gefälschte E-Mails und Social-Media-Profile. Manche Täter verkaufen Paketmarken oder bieten angebliche Versandlabels an, um zusätzlich Geld zu erbeuten.
Worauf sollten Nutzer beim ersten Blick auf einen Benachrichtigungszettel achten?
Auffällige Layoutfehler, verkürzte Links, falsche Absenderangaben, seltsame Domains und Rechtschreibfehler sind typische Hinweise. Echte Benachrichtigungen enthalten klare Kontaktdaten und verlangen in der Regel keine sofortige Zahlung per SMS.
Was ist, wenn jemand den QR-Code gescannt oder Daten eingegeben hat?
Sofort Passwörter ändern, Bankunterlagen prüfen und bei unautorisierten Zahlungen die Bank kontaktieren. Außerdem Anzeige bei der Polizei erstatten und bei Verbraucherzentralen melden, um andere zu warnen.
Wie erkennt man offizielle Kanäle und Websites des Logistikdienstleisters?
Offizielle Seiten haben korrekte Domains und sichere HTTPS-Verbindungen. Nutzer sollten direkte URLs wie https://dhl.com oder https://dpdhl.com im Browser eingeben und verdächtige E-Mails an phishing@dhl.com melden.
Werden Versand- oder Zollgebühren per SMS verlangt?
Seriöse Zusteller fordern keine Zahlungen per SMS mit einem Link. Gebühren oder Zollabgaben werden normalerweise über offizielle Portale oder schriftliche Verfahren abgewickelt, nicht per Kurznachricht mit Zahlungslink.
Was tun, wenn ein falscher Sendungsstatus angezeigt wird?
Nicht auf Links klicken. Die Sendungsnummer auf der offiziellen Website des Zustellers prüfen und bei Unstimmigkeiten den Kundendienst kontaktieren. Verdächtige Mitteilungen sollten dokumentiert und gemeldet werden.
Wie vermeiden Menschen, Opfer dieser Masche zu werden?
Vorsicht beim Scannen unbekannter QR-Codes, keine persönlichen Daten auf fremden Seiten eingeben, Links prüfen und fehlende Informationen telefonisch über offizielle Kontakte verifizieren. Regelmäßige Konto- und Sicherheitschecks senken das Risiko.
An wen sollten Betroffene betrügerische Nachrichten melden?
Betroffene melden Vorfälle der Polizei, ihrer Bank und Verbraucherzentralen. Zusätzlich empfiehlt sich eine Meldung an den betroffenen Zusteller über dessen offizielle Kontaktwege und an die Adresse phishing@dhl.com.